Was ist Spiel des Lebens?
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Conways Spiel des Lebens (Conway's Game of Life) ist ein zellulärer Automat, der 1970 vom britischen Mathematiker John Conway entwickelt wurde. Trotz seines Namens ist es kein Spiel im traditionellen Sinne — es gibt keine Spieler, keine Züge und keine Gewinnbedingung. Stattdessen ist es eine Simulation, in der Zellen auf einem Raster leben, sterben und sich gemäß vier einfachen Regeln fortpflanzen, wodurch aus minimalen Regeln erstaunlich komplexes emergentes Verhalten entsteht.
Das Raster stellt ein Universum aus Zellen dar, die entweder lebendig (schwarz) oder tot (weiß) sind. In jeder Generation werden vier Regeln gleichzeitig auf jede Zelle angewendet: Jede lebende Zelle mit 2 oder 3 Nachbarn überlebt, jede tote Zelle mit genau 3 Nachbarn wird lebendig (Geburt), und alle anderen Zellen sterben (durch Unter- oder Überbevölkerung). Diese einfachen Regeln erzeugen komplexe Muster, die sich bewegen, oszillieren, wachsen und sich selbst replizieren.
Das interaktive 50x30-Raster ermöglicht es Ihnen, Zellen anzuklicken, um sie lebendig oder tot zu schalten. Voreingestellte Muster umfassen den Glider (ein Muster, das sich diagonal bewegt), den Blinker (ein oszillierendes Muster), den Pulsar (einen komplexeren Oszillator), die Gosper-Glider-Kanone (die einen endlosen Strom von Glidern erzeugt) und mehr.
Die Simulationsgeschwindigkeit ist von 50 ms bis 500 ms pro Generation einstellbar. Der Generationszähler verfolgt, wie viele Schritte vergangen sind, und die Populationszahl zeigt, wie viele Zellen derzeit leben. Verwenden Sie den Schritt-für-Schritt-Modus, um jeweils eine Generation vorzurücken und sorgfältig zu beobachten, wie sich Muster entwickeln.